
Der Spätsommer ist Einrichtungszeit: Umzüge zum Semesterstart, die neue Wohnung soll vor dem Herbst fertig werden, und in vielen Fluren stapeln sich Kartons mit Möbeln, die „am Wochenende mal eben" aufgebaut werden sollten. Wenn aus dem Wochenende drei geworden sind, kommt oft die Frage: Was würde es eigentlich kosten, das machen zu lassen? Hier ist die ehrliche Antwort, mit echten Zahlen.
Sicherheit zuerst
Nicht jede Montage ist eine Sache für das Wochenende. An drei Stellen verläuft die Grenze zum Fachbetrieb.
- Strom, Gas und Wasser: Anschlüsse bleiben beim Fachbetrieb, auch wenn sie einfach aussehen. Das gilt für Herd und Kochfeld ebenso wie für Spüle und Spülmaschine.
- Last über Kopf und an der Wand: Hängeschränke, Regale und Fernsehhalterungen hängen an Wandtyp und Befestigung. Was dort falsch sitzt, hält eine Weile und fällt dann herunter.
- Mietwohnung: Wer zur Miete wohnt, klärt größere Eingriffe vorher mit der Hausverwaltung, damit daraus beim Auszug keine Frage der Kaution wird.
Bist du bei Untergrund, Gewicht oder Anschluss unsicher, ist das der Punkt, an dem sich der Anruf bei einem Fachbetrieb lohnt.
Festpreis statt Überraschung
Viele Monteure rechnen nur nach Stunden, und du weißt vorher nicht, wo du landest. Ich arbeite bei den üblichen Möbeln lieber mit Festpreisen. Du kennst den Preis, bevor ich den ersten Karton öffne:
- Kleinmöbel oder Regal: ab 55 €
- Kommode oder Sideboard: ab 79 €
- Bett (Standard): 79 €
- Boxspringbett: ab 139 €
- Kleiderschrank oder Schrankwand: ab 89 € je Meter Breite
Alle Preise sind für Privatkunden Endpreise inklusive Umsatzsteuer. „Ab" heißt dabei: Der Preis gilt für den normalen Fall. Wird es aufwendiger (Sonderformen, sehr enge Räume, beschädigte Teile), sage ich dir das vorher, nicht hinterher.
Für alles, was sich nicht sinnvoll pauschal fassen lässt, gilt der Stundensatz von 50 € (Privat, inkl. USt), Mindesteinsatz eine Stunde. Gewerbekunden und Hausverwaltungen rechnen netto zzgl. USt, mit Staffelpreisen ab drei Einheiten.
Warum ein Profi-Aufbau oft günstiger ist, als er aussieht
Rechnen wir ehrlich: Ein großer Kleiderschrank kostet dich im Selbstaufbau schnell einen ganzen Nachmittag, zu zweit. Dazu kommt das Risiko der teuren Fehler: eine verkantete Schiebetür, ein ausgerissenes Scharnier, eine Rückwand, die beim dritten Umdrehen knickt. Beim Profi ist der Schrank in einem Bruchteil der Zeit aufgebaut, ausgerichtet und die Türen sind sauber justiert: das ist am Ende der Unterschied, den man jeden Morgen sieht.
Was im Preis drinsteckt und was ehrlich nicht
Drin ist der komplette mechanische Aufbau: auspacken, montieren, ausrichten, Türen und Schubladen justieren, und die Wohnung bleibt dabei ordentlich. Auch die Wandmontage gehört dazu: Schränke, Regale und TV-Halterungen befestige ich passend zum Untergrund. Welche Wand welchen Dübel braucht, kannst du im Dübel-Ratgeber nachlesen.
Genauso klar ist die Grenze: Elektro-, Gas- und Wasseranschlüsse mache ich nicht. Die gehören aus gutem Grund in die Hände von Fachbetrieben. Beim Küchenaufbau übernehme ich den mechanischen Teil und koordiniere die Anschlüsse mit den passenden Betrieben; wie das zusammenspielt, steht im Küchen-Ratgeber. Und wenn der Aufbau Teil eines Wohnungswechsels ist, hilft dir die Umzugs-Checkliste weiter.
Ein Wort zur Anfahrt
Ich komme in Erfurt CO₂-arm mit Fahrrad und Anhänger. Die Anfahrt kostet 20 € je Einsatz, im Umkreis von 5 km um den Dom. Das gilt auch, egal wie lang der Termin dauert. Auch das steht offen auf der Preisseite, nicht im Kleingedruckten.
Steht bei dir noch ein Karton im Flur?
Dann lass uns kurz sprechen: Du sagst mir, was aufgebaut werden soll, ich nenne dir den Preis, meistens direkt als Festpreis. Und wenn die neue Wohnung vor dem Herbst fertig sein soll: Je früher wir planen, desto entspannter wird es.
Möbel montiert haben?
Ruf an unter 0162 3481243 oder schreib mir: du bekommst den Preis, bevor ich den ersten Karton öffne.