Zurück zum Ratgeber Werkzeug zur Wohnungsübergabe

Mängelliste mit Fotos

Jeden Mangel mit Foto festhalten, kurz beschreiben und als nummerierte Anlage zum Übergabeprotokoll ausdrucken.

Alles bleibt auf diesem Gerät. Fotos und Texte werden nicht hochgeladen, nicht verschickt und nirgends gespeichert, außer im Browser dieses Geräts. Es gibt kein Konto und keine Anmeldung. Die Liste lässt sich als Ausdruck oder als Datei weitergeben, von selbst geht sie nirgendwohin.

Jeder Mangel wird sofort mit einem Foto festgehalten, noch in der Wohnung. Später aus dem Gedächtnis geht es nicht mehr. Am Ende wird die Liste ausgedruckt und dem Übergabeprotokoll beigelegt.

Zuerst lesen, bevor du das erste Foto machst

Ein Foto hilft nur dann, wenn es später niemand anzweifeln kann und wenn es niemanden verletzt, den es nichts angeht. Diese sechs Punkte kosten zwei Minuten und entscheiden darüber, ob die Dokumentation etwas wert ist.

Wenn dir eine Ursache unklar ist, beschreibe nur, was du siehst. Eine Bewertung wie „durch den Vormieter beschädigt" gehört nicht in die Liste, weil sie dich angreifbar macht und nichts beweist.

Angaben zur Wohnung, für den Kopf des Ausdrucks

Alle Felder sind freiwillig. Die Liste lässt sich auch ganz ohne Angaben drucken.

Mangel erfassen

Ein Mangel nach dem anderen. Foto, Raum, ein Satz zur Sache.

Noch kein Foto ausgewählt. Ein Eintrag geht auch ohne Foto.

Die Liste

noch kein Eintrag

Fertig? Dann schicken, drucken oder sichern

Die Liste wird hier auf dem Gerät zu einer PDF-Datei. Erst beim Verschicken verlässt sie das Gerät, und auch dann nur zu dem selbst gewählten Empfänger.

Bitte mit Ländervorwahl eingeben, also zum Beispiel +49 162 3481243. Ohne Ländervorwahl öffnet sich WhatsApp ohne Empfänger, und der Kontakt wird dort von Hand ausgewählt. Die Seite ergänzt keine Vorwahl von sich aus, und die Nummer bleibt auf diesem Gerät.

Es wird nichts an einen Server geschickt. Die PDF entsteht in diesem Browser. Auf dem Handy reicht der Browser die Datei direkt an WhatsApp weiter. Wo das nicht geht, landet die PDF im Download-Ordner und wird im Chat von Hand angehängt.

Zum Weiterarbeiten

Diese Datei ist kein Ausdruck, sondern der Arbeitsstand mit allen Fotos. Damit lässt sich die Liste später auf einem anderen Gerät weiterführen.

Wie die Seite mit den Fotos umgeht

Die Seite ist eine einzelne Datei. Sobald sie geladen ist, arbeitet sie ohne Internet weiter. Das ist im Keller und im Treppenhaus oft der Unterschied zwischen einer vollständigen und einer halben Liste.

  • Kein Upload. Es gibt keinen Server, der Fotos entgegennimmt. Die Bilder verlassen das Gerät nur, wenn sie von Hand gedruckt, gesichert oder weitergegeben werden.
  • Zwischenspeicher im Browser. Der aktuelle Stand wird im Speicher dieses Browsers abgelegt, damit nichts verloren geht, wenn das Gerät gesperrt wird oder die Seite neu lädt. Ein anderer Browser und ein anderes Gerät sehen davon nichts.
  • Fotos werden verkleinert. Die längste Seite wird auf etwa 1600 Pixel gebracht. Das reicht für den Ausdruck und hält die Datei klein.
  • „Alles löschen" räumt wirklich auf. Danach ist der Zwischenspeicher leer. Ein Ausdruck und eine gesicherte Datei bleiben davon unberührt.

Die gesicherte Datei enthält die Angaben und die Fotos zusammen. Sie lässt sich auf demselben oder auf einem anderen Gerät über „Arbeitsstand laden" wieder öffnen, etwa um die Liste zu Hause in Ruhe zu ergänzen.

So passt die Liste zum Übergabeprotokoll

Im Übergabeprotokoll steht in den Zeilen zu den Räumen und zu den Zählern eine Spalte „Foto-Nr.". Genau diese Nummer vergibt die Seite hier, fortlaufend von 1 an, in der Reihenfolge der Liste.

  • Mangel erfassen, Nummer ablesen, Nummer in die passende Zeile des Protokolls schreiben.
  • Die Reihenfolge lässt sich mit den Pfeilen ändern. Die Nummern rutschen dabei mit, also erst sortieren, dann ins Protokoll übertragen.
  • Den Ausdruck zusammen mit dem Protokoll unterschreiben lassen und eine Kopie sofort mitnehmen.

Ein Foto ist dein Nachweis dafür, dass ein Schaden schon vor deinem Einzug da war. Genau das lässt sich Jahre später mit Worten allein nicht mehr belegen.